Mittelalter

historische Kleidung  →  Mittelalter  →  Damengewand 10./11. Jahrhundert

Die Damenkleider gegen Ende des 10. und Anfang des 11. Jahrhunderts waren noch eher hemdartig geschnitten. Oft wurden ein Unter- und ein Obergewand getragen, wobei die Ärmel und der Saum des Obergewandes im Laufe der Zeit kürzer wurden.
Die byzantinische Mode war nicht nur in der Formgebung der Kleidung großes Vorbild. Auch kostbare Stoffe wie Seiden und Brokate waren aufgrund wachsender Handelsbeziehungen jetzt erhältlich, waren aber auch noch sehr teuer. Um nicht ganz darauf verzichten zu müssen, wurden Besätze aus den kostbaren Stoffen hergestellt und diese zierten nun die Gewänder an den Säumen oder auch auf Knie- und Taillenhöhe.
Diese Gewandform sieht auch aus Leinenstoffen sehr schön aus und wirkt durch die Bortenverzierung gleich ein wenig edler.